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Entsorgungsspezialist investiert in Schwarzheide (30.10.2018)

Entsorgungsspezialist investiert in Schwarzheide (30.10.2018)

Entsorgungsspezialist investiert in Schwarzheide (30.10.2018)

  • Zimmermann-Gruppe errichtet Anlage zur chemisch-physikalischen Behandlung von flüssigen Abfällen
  • Baustart soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2019, die Inbetriebnahme 2020 vollzogen werden
  • Mit Investitionen von rund 6,5 Millionen Euro entstehen bis zu 15 neue Arbeitsplätze

 

Gütersloh, 30.10.2018. - Die Zimmermann-Gruppe aus Gütersloh, ein leistungsstarker Spezialist für die fachgerechte Entsorgung von Industrieabfällen, errichtet auf dem Werksgelände der BASF Schwarzheide GmbH eine Anlage zur chemisch-physikalischen Behandlung von flüssigen Abfällen. Im Oktober wurden dafür die Pacht- und Serviceverträge unterzeichnet.

Der Baustart für die Anlage mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 40.000 Tonnen in der ersten Ausbaustufe soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 erfolgen. Die Inbetriebnahme ist im Jahr 2020 vorgesehen. Insgesamt plant Zimmermann eine Investition von rund 6,5 Millionen Euro am Lausitzer BASF-Standort bis zum endgültigen Ausbau im Jahr 2021. Es ist vorgesehen, bis zu 15 neue Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

Mit dieser Expansion rückt Zimmermann näher an bestehende Kunden und potenzielle Neukunden in der Region Berlin/Brandenburg und Sachsen heran. „Dabei nutzen wir auch die leistungsfähige Infrastruktur der BASF in Schwarzheide. So entsteht für beide Unternehmen aus dieser Ansiedlung eine Win-Win-Situation“, sagt Andreas Schulze, Geschäftsführer der Zimmermann Entsorgung GmbH & Co. KG, dem Unternehmensbereich der Zimmermann-Gruppe in den neuen Bundesländern.

 

Bram Jansen, Leiter Standortservices und Infrastruktur bei der BASF Schwarzheide GmbH sagt: „Mit Zimmermann als neuem Ansiedler können wir das eigene Entsorgungsportfolio erweitern und den BASF-Entsorgungsverbund stärken. Mit weiteren internen und externen Partnern und neuen Technologien können wir unsere Abfallströme besser trennen, den Verwertungsgrad der Abfälle erhöhen und damit einen Beitrag zum BASF-Konzept der Kreislaufwirtschaft leisten.“

Neben der chemisch-physikalischen Behandlungsanlage wird Zimmermann am BASF-Standort Schwarzheide auch ein Tanklager sowie ein Zwischenlager für gefährliche Abfälle errichten. Das Leistungsportfolio wird ergänzt durch eine Tankreinigung für Fremd- und Eigenfahrzeuge.

 

Über die Zimmermann-Gruppe und die Zimmermann Entsorgung GmbH & Co. KG

Die Zimmermann-Gruppe ist seit mehr als 55 Jahren am Markt positioniert und gilt als einer der leistungsstärksten Spezialisten für fachgerechte Entsorgungsdienstleistungen von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Zu den Dienstleistungsangeboten gehören die Transporte mit Spezialfahrzeugen, die Behandlung, die Verwertung und auch die Entsorgung von Abfällen von verschiedensten Industrieunternehmen und kommunalen Partnern. Zur Gruppe gehören zehn Gesellschaften an verschiedenen Standorten in Deutschland sowie rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen im Internet unter www.zimmermann-gruppe.com

Die Zimmermann Entsorgung GmbH & Co. KG erwirtschaftet mit seinen gut 100 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von mehr als 20 Mio. Euro. Das Unternehmen verfügt über einen Fuhrpark von 32 Lkw mit verschiedenen Aufbauten vom Tankfahrzeug bis zum Kipper.

 

Über die BASF Schwarzheide GmbH

Der Lausitzer Produktionsstandort BASF Schwarzheide GmbH gehört zur BASF-Gruppe. Sein Portfolio umfasst Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen und Laromere.

Ihren Kunden hilft die BASF Schwarzheide GmbH als zuverlässiger Partner mit intelligenten Systemlösungen und hochwertigen Produkten erfolgreich zu sein. Firmen, die von den vielseitigen Synergieeffekten eines fortschrittlichen Chemiestandortes profitieren wollen, werden durch die Erfahrungen und Kompetenzen der BASF unterstützt, was bereits ein Dutzend Ansiedler nutzen. Dienstleistungen oder komplette Servicepakete können in Anspruch genommen werden.

Die BASF Schwarzheide GmbH fördert die Region nachhaltig und übernimmt soziale Verantwortung. Von der Ausbildung bis zur Ansiedlung trägt sie als strukturbestimmendes Unternehmen zu einer positiven Entwicklung des Umfeldes bei.

Weitere Informationen im Internet unter www.basf-schwarzheide.de.

 

Über BASF

BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 115.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2017 weltweit einen Umsatz von 64,5 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (BAS). Weitere Informationen unter www.basf.com.

Zimmermann-Gruppe kauft RCN Chemie (19.10.2018)

Zimmermann-Gruppe kauft RCN Chemie (19.10.2018)

Zimmermann-Gruppe erweitert mit RCN Chemie sein Leistungsportfolio

Gütersloher Entsorgungsspezialist steigt zum führenden Destillateur von Lösemitteln in Europa auf

Gütersloh/Goch, 19.10.2018. Die familiengeführte Zimmermann-Gruppe aus Gütersloh wird zum 1. November 2018 die RCN Chemie GmbH & Co. KG in Goch am Niederrhein übernehmen. Die Kaufverträge mit dem bisherigen Eigentümer, der Stockmeier-Chemie aus Bielefeld, sind in dieser Woche unterzeichnet worden. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Die RCN Chemie arbeitet seit fast 40 Jahren als der Spezialist für das Recycling von Lösemitteln, Kältemitteln, Automotive-Flüssigkeiten und Tonerden. In der stofflichen Verwertung von ozonschädigenden Kältemitteln wie FCKW (Flurchlorkohlenwasserstoffe) hat die RCN Chemie in Europa eine Alleinstellung. Das Unternehmen beschäftigt 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf dem 20.000 m2 großen Betriebsgelände in Goch werden 11 Destillationsanlagen betrieben. Mit der Übernahme setzt die Zimmermann-Gruppe ihre kontinuierliche Wachstumsstrategie im Sinne der Kreislaufwirtschaft konsequent fort. „Die stoffliche Verwertung durch Destillation von halogenfreien und halogenhaltigen Lösemitteln sowie von glykolhaltigen Betriebsstoffen und der Herstellung sowie Handel mit Chemikalien gewinnt weiter an Bedeutung“, erklärt Gerhard Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Eberhard Zimmermann GmbH & Co. KG die Akquisition. Mit der Übernahme der RCN Chemie stärkt Zimmermann den Ausbau der Unternehmensgruppe und ergänzt das Angebotsportfolio für viele Kunden nachhaltig.

„Unser Ziel, Lösemittelabfälle aufzubereiten und wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen, können wir jetzt umsetzen“ sagt Andreas Neu, der gemeinsam mit Benjamin Zimmermann als neues Geschäftsführer-Duo die RCN Chemie führen wird. Durch die Destillation können einzelne Inhaltsstoffe der Lösemittelabfälle getrennt werden und beispielsweise zu neuen hochwertigen Lösemitteln verarbeitet werden. „Mit dem Team der RCN Chemie, den Werten und dem einzigartigen Branchen-Know-how schöpfen wir erhebliches Potenzial“, ergänzt Benjamin Zimmermann.

Zimmermann-Gruppe als Innovationsführer ausgezeichnet (03.07.2018)

Zimmermann-Gruppe als Innovationsführer ausgezeichnet (03.07.2018)

Gütersloh, 03.07.2018 – Die Zimmermann-Gruppe gehört zu den 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. In einem unabhängigen Auswahlverfahren, das von Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien geleitet wurde, wurde das Gütersloher Entsorgungsunternehmen mit dem begehrten TOP 100-Siegel ausgezeichnet. Die Zimmermann-Gruppe mit ihren 300 Mitarbeitern in drei Ländern überzeugte insbesondere mit innovativen Abfallbehandlungsverfahren, die etwa bei der chemisch-physikalischen Entsorgungsanlage in Gütersloh zum Einsatz kommen.

Insgesamt investierte Zimmermann 4,5 Millionen Euro in den Neubau einer Nachbehandlung der bestehenden Entsorgungsanlage am Stammsitz. Hier werden in Zukunft flüssige gefährliche Abfälle, etwa Lacke oder Farben, in insgesamt acht Stufen gereinigt. Dabei kommt unter anderem Pulveraktivkohle zum Einsatz. Zwei Kammerfilterpressen sorgen für die weitere Trennung der Flüssig- und Festphase der Abfälle. Erst nach einer finalen Kontrolle im Labor wird das Abwasser in die Kanalisation geleitet. „Damit erhöhen wir die Reinigungsleistung der Anlage deutlich – aber auch die Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern“, betont Gerhard Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Zimmermann-Gruppe. Zum Einleitbauwerk in den städtischen Abwasserkanal haben die Kontrolleure der Stadt jederzeit unangemeldeten Zugang.

Neues Entsorgungskonzept in Bitterfeld

Auch an anderen Standorten investierte die Zimmermann-Gruppe in neue Behandlungsanlagen. In der Nähe des Standortes Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) produziert ein internationaler Chemiekonzern Pflanzenschutzmittel. „Dabei entstehen jährlich bis zu 25.000 Tonnen extrem salzhaltige Abwässer, die bislang in kleinen Mengen auf ganz viele Verbrennungsanlagen in Europa verteilt werden“, erklärt Gerhard Zimmermann. Die Zimmermann-Gruppe hat ein neues Behandlungskonzept für diese Abfälle entwickelt, bei dem die intensiv riechenden Abfälle am Standort Bitterfeld zunächst neutralisiert werden. Durch die Zugabe von anderen Abfallflüssigkeiten werden anschließend chemische Reaktionen ausgelöst, an deren Ende neben dem gereinigten Abwasser auch Salz als Feststoff übrig bleibt. „Diese Salze werden dann in Bergwerken benutzt, um nicht mehr benutzte Stollen zu stabilisieren – damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz“, sagt Gerhard Zimmermann.

Mit diesen Projekten hat die Zimmermann-Gruppe beim Wettbewerb TOP 100 überzeugt, der seit 1993 jährlich von der compamedia GmbH vergeben wird und sich an mittelständische Unternehmen richtet. Die wissenschaftliche Leitung hat Prof. Dr. Nikolaus Franke, der als Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien die teilnehmenden Unternehmen überprüft. Zudem gehören die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zu den Projektpartnern. Mentor der TOP 100 ist der renommierte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der auch die Sieger des Wettbewerbes am 29. Juni 2018 beim 5. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg geehrt hat.

Zimmermann-Gruppe kauft Behandlungsanlage in Norditalien (18.06.2018)

Zimmermann-Gruppe kauft Behandlungsanlage in Norditalien (18.06.2018)

Zimmermann Italia S.r.l.

Gütersloh/Adro, 18.06.2018 – Die Zimmermann-Gruppe aus Gütersloh erweitert ihre  europäische Präsenz um eine n neuen Standort in der  norditalienischen Gemeinde Adro nahe Brescia. Ende  Mai haben die Spezialisten für gefährliche Abfälle mitten im lombardischen Industriegürtel eine chemisch - physikalische Behandlungsanlage übernommen. Die Genehmigung zum Betrieb der Anlage mit einer Menge von 73.000 Tonnen pro Jahr war Teil des Kaufvertrages, somit steht einem kurzfristigen

Neustart nichts im Wege.

Ende Mai setzte Gerhard Zimmermann, geschäftsführender Gesellschafter der Zimmermann-Gruppe und federführend im „Projekt Italien“, seine Unterschrift unter den Kaufvertrag der chemisch-physikalischen Behandlungsanlage (CP-Anlage). Diese war im Frühjahr 2016 im Zuge einer Planinsolvenz geschlossen worden und hatte seitdem zum Verkauf gestanden. „Wir haben uns schon länger für den italienischen Markt interessiert und freuen uns daher sehr, dass wir den Zuschlag erhalten haben“, erklärt Zimmermann. Die Zimmermann-Gruppe betreibt bereits mehrere CP-Anlagen in Deutschland. Sie profitiert also vom eigenen Fachwissen rund um Technik und Betrieb. Den neuen Standort in Adro leitet der Abfallexperte Dr. Gabriele Grillo als Geschäftsführer der neuen Zimmermann Italia S.r.l. Er wird zunächst von fünf Mitarbeitern unterstützt. Mittelfristig plant Zimmermann, rund 15 zusätzliche Arbeitsplätze in Norditalien zu schaffen.

 

Umfassende Ausstattung

 

Die neu erworbene Betriebsstätte nahe Brescia dient der Behandlung und Lagerung flüssiger Abfälle. Ausschlaggebend für den Erwerb war laut Gerhard Zimmermann die umfangreiche Ausstattung: Die chemisch- physikalische Behandlungsanlage verfügt beispielsweise über eine zusätzliche biologische Abwasserbehandlungsstufe. Zudem stehen ein Tanklager sowie ein leistungsfähiger Verdampfer zur Verfügung. Zur Anlage gehört außerdem ein Labor zur schnellen und unkomplizierten Abfallanalyse. Damit bietet diese Betriebsstätte viele Möglichkeiten, um auch in Italien das Zimmermann-Prinzip „Alles aus einer Hand“ erfolgreich umzusetzen. Obwohl dieser Standort ursprünglich erst vor sechs Jahren eröffnet wurde, plant Zimmermann noch vor der Inbetriebnahme Investitionen in Höhe von rund einer Million Euro. „So stellen wir sicher, dass die CP-Anlage in

Adro dem hohen technischen Standard entspricht, der uns schon in Deutschland auszeichnet“, sagt Gerhard Zimmermann.

Mit der Expansion nach Norditalien erschließt die Zimmermann-Gruppe nach den Niederlanden ein weiteres europäisches Land. „Die Lombardei ist aufgrund ihrer Wirtschaftsstärke ein ausgezeichneter Standort für uns“, sagt Gerhard Zimmermann. Die Region gilt als ökonomischer Motor Italiens, insbesondere Brescia als zweitgrößte lombardische Stadt ist ein wichtiges Industriezentrum. Gerhard Zimmermann zeigt sich sicher, in dieser wirtschaftsstarken Gegend zu überzeugen: „Wir werden die anfallenden industriellen Abfälle vor Ort gemäß unserem Motto sauber, sicher und zuverlässig behandeln.“

Investition macht sich bezahlt

Investition macht sich bezahlt

Zimmermann schafft mehr Entsorgungssicherheit

Artikel Leuna Echo

Zimmermann-Gruppe feiert 55 jähriges Bestehen (06.09.2017)


„EinBlick“ beim „Tag der offenen Tür“ und
buntes Familienfest an der Gottlieb-Daimler-Straße

Die Zimmermann-Gruppe aus Gütersloh hat sich seit der Gründung vor 55 Jahren vom
Fuhrunternehmen zum bundesweiten Spezialisten rund um das Thema
Sonderabfallentsorgung und Verwertung entwickelt Das Jubiläum nimmt die familiengeführte
Unternehmensgruppe am kommenden Sonntag, 10. September 2017, gern zum Anlass, um
von 11 Uhr bis 17 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ mit Mitarbeitern, Nachbarn und
interessierten Besuchern zu feiern.
Im Halbstundentakt können die verschiedenen Werke und Anlagen an der Gottlieb-Daimler-
Straße unter dem Motto „EinBlick“ besichtigt werden. Die jeweiligen Betriebsleiter geben den
Gästen Einblicke beispielsweise in die modernen Aufbereitungsanlagen und den Fuhrpark
und beantworten gern alle Fragen.
Ein vielfältiges Rahmenprogramm für das Event erwartet die Besucher: Zwischen den
Werken pendelt eine Bimmelbahn. Für die Jüngeren steht eine Hüpfburg auf dem Gelände
und ein Segway Pacour ist aufgebaut. Um 12.30 Uhr, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr tritt der
Zauberkünstler Felix Homann mit seinen Showlabor im Zelt auf und fasziniert die kleinen und
großen Besucher. Auch die Auszubildenden der Zimmermann-Gruppe stellen ihre Projekte
vor. Die Moderation auf dem Gelände übernimmt an diesem Tag Jens Köhne von Blond
Eventmarketing.


Alle Einnahmen werden gespendet



Für das leibliche Wohl sorgen die Foodtrucks „Streatvogel“ und „Golden Monkey“ sowie der
Grillwagen der Fleischerei Berenbrinker. Selbstverständlich stehen auch Getränkewagen
sowie ausreichend Sitzplätze im Festzelt bereit. Am Nachmittag werden dort Kaffee und
Kuchen angeboten. Alle Speisen und Getränke werden gegen eine „Schutzgebühr“ gereicht.
„Die gesamten Einnahmen werden wir aber als Spende an den Verein „Der Bahnhof e.V“ in
Avenwedde weitergegeben“, kündigt Geschäftsführer Gerhard Zimmermann an. Die
Familien Zimmermann würden sicher daher sehr über zahlreiche Besucher am Sonntag
freuen.
Gemeinsam mit seinen Brüdern Eberhard und Reinhard Zimmermann führt Gerhard
Zimmermann in zweiter Generation die Unternehmensgruppe, die heute aus 13
Gesellschaften besteht und mit 280 Mitarbeitern rund 60 Mio. € Umsatz im Jahr
erwirtschaftet. Neben den klassischen Dienstleistungen der Entsorgung von flüssigen,
pastösen und mineralischen gefährlichen Abfällen (Sonderabfällen) mit zugehöriger Logistik
bietet die Zimmermann-Gruppe auch die Umweltanalytik und den Spezialanlagenbau an.

Zimmermann-Gruppe vor 55 Jahren gegründet (18.07.2017)

Zimmermann-Gruppe vor 55 Jahren gegründet

Spezialist für Sonderabfall wächst mit
Anlagenbau, Logistik und Umweltanalytik

·         Zimmermann-Gruppe im Juni 1962 als Fuhrunter-
nehmen und Brennstoffhandel gegründet, ab 1968
auf Entsorgung spezialisiert

·         Mehr als 280 Mitarbeiter an 15 Standorten in Deutschland und den Niederlanden

·         Weiterer Ausbau im Norden (Liebenau) im Osten
(Ladeburg/Bitterfeld) und im süddeutschen Raum
sowie in den Niederlanden

Gütersloh, 17. Juli 2017 – Die Gütersloher Zimmermann-Gruppe hat sich seit der Gründung vor 55 Jahren vom Fuhrunternehmen zum bundesweiten Spezialisten rund um das Thema Sonderabfallentsorgung und Verwertung entwickelt. „Heute decken wir neben unseren klassischen Dienstleistungen der Entsorgung von flüssigen, pastösen und mineralischen gefährlichen Abfällen (Sonderabfällen) mit zugehöriger Logistik auch die Umweltanalytik und den Spezialanlagenbau ab“, sagt Gerhard Zimmermann.
Gemeinsam mit seinen Brüdern Eberhard und Reinhard Zimmermann führt er in zweiter Generation die Unternehmensgruppe, die heute aus 13 Gesellschaften besteht und mit 280 Mitarbeitern rund 60 Mio. € Umsatz im Jahr erwirtschaftet.

„Wir haben uns in der Branche als Spezialist für komplexe Aufgaben bei der Entsorgung von gefährlichen Abfällen etabliert“, berichtet Gerhard Zimmermann. Am Stammsitz in Gütersloh, Gottlieb-Daimler-Straße, sind allein vier Unternehmen und die Dachgesellschaft angesiedelt, die gut zwei Drittel des Gruppenumsatzes generieren. Doch gerade in den zurückliegenden Jahren ist die Zimmermann-Gruppe deutschlandweit und auch in den angrenzenden Niederlanden gewachsen. „Teilweise durch neue Standorte in der Nähe unserer Kunden, teilweise auch durch Beteiligungen oder Zukäufe“, erklärt Gerhard Zimmermann. Als jüngsten Erfolg berichtet er über die Inbetriebnahme einer weiteren Behandlungslinie der chemisch-physikalischen Behandlungsanlage auf dem firmeneigenen Gelände im Chemiepark in Bitterfeld-Wolfen.
„Aktuell planen wir Erweiterungen des Zwischenlagers am Standort in Gütersloh. Außerdem ist auch die Errichtung eines logistischen Zwischenlagers in Niedersachsen geplant“, so der Geschäftsführer.
Strategisch in den Fokus genommen hat Zimmermann auch die Erweiterung in Süddeutschland. Dort wird ein Standort zur flächendeckenden Marktpräsenz gesucht. 

Investitionen von rund vier Mio. Euro im Jahr 2016

Die Investitionen in den vergangenen fünf Jahren summieren sich laut Gerhard Zimmermann auf etwa 15 Mio. Euro. „Insbesondere mit dem Gesamtpaket aus Projektierung, Genehmigung, Anlagenbau, Betrieb, Spezial-Logistik bis hin zur Umweltanalytik haben wir uns für die Zukunft breit aufgestellt“, sagt Gerhard Zimmermann. Dabei haben die drei Brüder an der Unternehmensspitze auch schon die nächste Generation aktiv eingebunden. „Insgesamt fünf Enkel der
Unternehmensgründer Eberhard und Christa Zimmermann stehen heute bereits in der Führungsebene der verschiedenen Gesellschaften in der Verantwortung.“

Runde Tische mit Anwohnern

In Gütersloh betreibt die Unternehmensgruppe unter anderem eine Feststoffkonditionierungsanlage (FK-Anlage), in der feste mineralische Stoffe behandelt und für die weitere Entsorgung vorbereitet (konditioniert) werden. Erst vor wenigen Wochen hat die Bezirksregierung eine im Jahr 2016 beantragte Mengenerhöhung genehmigt. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens hat das Unternehmen den Dialog mit Anwohnern, Kommunalpolitikern und der Stadtverwaltung Gütersloh intensiviert. „Fünfmal haben sich unsere Mitarbeiter bereits zum Runden Tisch mit den Interessenvertretern getroffen“, berichtet Gerhard Zimmermann. Dabei wurde ausführlich über Abläufe und Prozesse in den Aufbereitungsanlagen informiert. Auch die Sicherheits- und Umweltschutzmaßnahmen wurden umfassend vorgestellt. „Uns ist es sehr wichtig, offen zu informieren und so mögliche Konflikte mit Anliegern möglichst erst gar nicht aufkommen zu lassen“, erklärt Lars Helmer, Assistent der Geschäftsleitung.

Jubiläums-Event im September

Zum 55-jährigen Bestehen wird ein Jubiläums-Event unter anderem mit einem „Tag der offenen Tür“ am 10. September 2017 vorbereitet. Gemeinsam mit Mitarbeitern, Nachbarn, Geschäftspartnern und Anliegern wird dann an der Gottlieb-Daimler-Straße gefeiert und jedem steht eine Besichtigung aller Werke in Gütersloh frei.

Ansiedlungsvertrag zwischen BASF Grenzach und Zimmermann einvernehmlich aufgelöst (19.05.2016)

Ansiedlungsvertrag zwischen BASF Grenzach und Zimmermann einvernehmlich aufgelöst (19.05.2016)

Die BASF Grenzach GmbH und die Zimmermann Sonderabfallentsorgung GmbH & Co. KG - Region Süd - haben vereinbart, ihren Vertrag über eine Ansiedlung des Entsorgungsunternehmens im Grenzacher BASF-Werk einvernehmlich aufzulösen. Die Unternehmen hatten beabsichtigt, dass die Firma Zimmermann eine Chemierecycling-Anlage auf dem Werksgelände der BASF errichtet und betreibt. Aufgrund des neuen für das BASF-Areal geltenden Bebauungsplans „Rheinvorland West“ hat sich die Ausgangslage für die Ansiedlung so massiv verändert, dass die Umsetzung des Projektes zum großen Bedauern beider Unternehmen jetzt nicht mehr möglich ist.

Der Bebauungsplan „Rheinvorland West“ lässt auf dem Werksgelände der BASF nur einen sehr eingeschränkten industriellen Kern zu, der bereits heute weitgehend mit der bestehenden BASF-Produktion belegt ist. Die kleinteilige Gliederung des Areals in Industrie- und Gewerbeflächen limitiert zudem mögliche Erweiterungen sowie Neuansiedlungen von Produktionsbetrieben.

Damit verhindert der Bebauungsplan, dass die Anlage der Firma Zimmermann in dem hierfür vorgesehenen Bereich des Werksgeländes errichtet werden kann. Auch an anderer Stelle des BASF-Areals kann der Bau der Chemierecycling-Anlage nicht umgesetzt werden. Denn hierfür müsste die BASF die nur noch sehr begrenzten freien Flächen im industriellen Kern des Werksgeländes aufgeben. Diese müssen jedoch für BASF-Zwecke reserviert bleiben, beispielsweise für Optimierungen oder Erweiterungen der eigenen Produktion, oder um Anforderungen von regulatorischer oder umweltrechtlicher Seite erfüllen zu können.

„Wir hätten uns sehr gerne auf dem BASF-Areal in Grenzach angesiedelt“, so Gerhard Zimmermann, Geschäftsführer der Zimmermann-Gruppe. „Das Werksgelände bietet ideale Bedingungen für Industrieunternehmen und hätte uns erlaubt, näher an unsere Kunden in Süddeutschland heranzurücken und damit die Entsorgungsinfrastruktur zu verbessern. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns nun zu diesem unternehmerischen Schritt entschieden, der uns nicht leicht gefallen ist. Wir haben in den letzten Jahren viel Engagement, Zeit und Kosten investiert und sahen in einer seit Mitte des 19. Jahrhunderts von der chemischen Industrie geprägten Region einen optimalen Standort für die geplante Chemierecycling-Anlage.“

Auch Dr. Michael Christill, der für die Immobilien und Liegenschaften der BASF-Gruppe verantwortlich ist, bedauert, dass die Chemierecycling-Anlage nicht gebaut werden kann: „Die Firma Zimmermann erfüllt eine wichtige Aufgabe in der Kreislaufwirtschaft und entsorgt auf höchstem technischen Standard die in Industrieprozessen entstehenden Abfälle. Das Unternehmen, mit dem die BASF an anderer Stelle bereits auf Basis eines langfristigen Vertrages zusammenarbeitet, passt sehr gut zum Produktionskern des BASF-Areals und hätte von den Vorteilen der bestehenden Infrastruktur profitieren können.“

Die Firma Zimmermann wird aufgrund des bestehenden Bedarfs an Behandlungsanlagen für Sonderabfälle in Baden-Württemberg nach einem zusätzlichen Standort schauen. Ein Zwischenlager für Sonderabfälle wurde unlängst in der Nähe von Freiburg in Betrieb genommen.

Unabhängig von der Ansiedlung der Zimmermann-Gruppe, wird die BASF die Folgen des Bebauungsplans für ihre Aktivitäten am Standort nochmals genau prüfen. Hierbei behält sich die BASF auch vor, eine weitergehende juristische Beurteilung zu veranlassen.

„Wir sind enttäuscht, dass unsere Einwände nicht berücksichtigt worden sind und schätzen den Bebauungsplan aus diesem Grund auch nicht als ausgewogen ein. Die durch den Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen, Dr. Tobias Benz, in Aussicht gestellten Gespräche über eine mögliche Änderung des Bebauungsplans begrüßen wir und werden in den nächsten Tagen mit der Gemeinde Kontakt aufnehmen, um einen Zeitplan zu vereinbaren“, sagt Dr. Michael Christill. Ziel der BASF ist weiterhin ein Bebauungsplan, der sowohl den Interessen der Gemeinde als auch den Bedürfnissen des Unternehmens gerecht wird.

 

Zimmermann-Gruppe:

Lars Helmer

Telefon: +49 5241 6006-520

helmerzimmermann-gruppe.com

BASF Grenzach GmbH:

Claudia Schneider

Telefon: +41 61 63-63333

media-switzerlandbasf.com

 

 

Zimmermann Sonderabfallentsorgung GmbH & Co.KG - Region Süd

Die Zimmermann Sonderabfallentsorgung GmbH & Co. KG - Region Süd - wurde 2011 aufgrund zahlreicher bestehender Kundenbeziehungen und gleichzeitig vermehrten Entsorgungsanfragen aus Baden- Württemberg gegründet. Die intensive Zusammenarbeit mit größeren Industriebetrieben und anderen Entsorgungspartnern führte zu der Entscheidung, einen Dienstleistungsstandort für die Beratung im süddeutschen Raum aufzubauen, mit dem Ziel, perspektivisch eigene Anlagen als regionale Lösung zu betreiben, um damit einer stetig steigenden Zahl an exportierten gefährlichen Abfallmengen in Süddeutschland entgegen zu wirken.

Zimmermann-Gruppe

Die 1962 in Gütersloh gegründete Zimmermann-Gruppe gehört zu den leistungsstärksten Spezialisten für eine umweltgerechte Schadstoffentsorgung mit dem Schwerpunkt gefährliche Abfälle. Deutschlandweit und im angrenzenden Ausland übernimmt das Unternehmen mit seinen rund 250 Mitarbeitern die fachgerechte Entsorgung von festen, pastösen und flüssigen Schadstoffen und sorgt dafür, Abfallmengen zu reduzieren und wieder verwertbare Stoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. Weitere Informationen unter: www.zimmermann-gruppe.com

BASF Grenzach GmbH

An ihrem Standort in Grenzach entwickelt und produziert die BASF Inhaltstoffe für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie. Dazu gehören Wirkstoffe für Mund- und Körperpflegeprodukte sowie innovative UV-Filter für Kosmetika. Am BASF-Standort Grenzach sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen zur BASF Grenzach GmbH unter www.basf-grenzach.de.

Über BASF

BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2015 weltweit einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden €. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Zimmermann Engineering GmbH & Co. KG: Neue Abwasserbehandlungsanlage für Klebstoffspezialist Bostik (01.06.2014)

Gütersloh. Mit einer Verarbeitungskapazität von bis zu 100 Kubikmeter pro Tag ist die neue zweistufige Abwasserbehandlungsanlage auf dem Firmengelände der Bostik GmbH in Borgholzhausen (Kreis Gütersloh) Anfang Mai in Betrieb gegangen.

Der weltweit führende Klebstoffhersteller Bostik (eine Tochtergesellschaft der Total)  produziert in Borgholzhausen und in den Werken  Wiesmoor und Leer Hybrid-, Kleb- und Dichtstoffe für die Industrie und das Bauhandwerk. Das durch die Produktion anfallende Abwasser muss vor der Einleitung in das öffentliche Kanalsystem von Schmutz- und Schadstoffen gereinigt werden. Dafür baute die Zimmermann-Gruppe erstmals im Jahre 2004 eine stationäre Abwasseranlage, die über den gesamten Zeitraum von einem Zimmermann-Mitarbeiter vor Ort betreut wurde.

Innerhalb von zwei Monaten Neubau und Inbetriebnahme
Nachdem der Betrieb der bisherigen Anlage Ende Februar eingestellt wurde, baute die Engineering-Sparte von Zimmermann innerhalb von zwei Monaten die alte Anlage zurück und eine neue leistungsfähigere Anlage auf. Während des Neubaus wurde das in dieser Zeit anfallende Abwasser mit Tankwagen zum Zimmerman-Standort nach Gütersloh gefahren, um es in der eigenen chemisch-physikalischen Behandlungsanlage zu reinigen.

Auch die neue Anlage wird wieder durch Mitarbeiter der Zimmermann-Gruppe „vor  Ort“ betrieben. Allerdings ist es durch eine moderne speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mittels Datenfernüberwachung möglich, den gesamten Behandlungsprozess über das Internet – von jedem Standort der Welt aus – zu überwachen.

 


Über das Unternehmen
Die Zimmermann Engineering GmbH & Co. KG gehört zur Zimmermann-Gruppe, einem Familienunternehmen mit Sitz in Gütersloh (NRW). Der Spezialist für die Sonderabfallentsorgung bietet mit seinen fünf Kompetenzfeldern: Entsorgung, Sonderanlagenbau, Logistik, Industriereinigung und Umweltanalytik den Full-Service rund um die umweltgerechte Entsorgung von Sonderabfällen. Die Zimmermann-Gruppe beschäftigt insgesamt 198 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 45 Millionen Euro.

Presseartikel:

Westfalen-Blatt, Nr. 159, 12./13. Juli 2014

Hallerkreisblatt, Nr. 158, 11 Juli 2014

 

 

Zimmermann: Zimmermann Engineering

Sonderabfallbehandlung jetzt auch in Niedersachsen (01.07.2013)

Gütersloh. Nach der Insolvenz der WMW Wasseraufbereitung Mittelweser GmbH in Liebenau (Niedersachsen) entschied sich der Gütersloher Entsorgungsspezialist Zimmermann im Juli 2013 für die Weiterführung des Standortes. Die vorhandene chemisch-physikalische Behandlungsanlage für nicht brennbare, flüssige Abfälle ist nicht mehr einsatzfähig und soll nach Aussage des Unternehmens bis Frühjahr 2014 komplett erneuert werden. Solange werden die Abfälle vor Ort von einer mobilen CP-Anlage behandelt.

Auf Dauer auch Lagerung fester und brennbarer Abfälle

Kurzfristig sollen an dem neuen Standort fünf Mitarbeiter beschäftigt werden für die Verarbeitung von 20.000 Jahrestonnen. Mittelfristig ist die Verarbeitung von insgesamt 70.000 Jahrestonnen mit zehn Mitarbeitern geplant. Die CP-Anlage wird auf eine Behandlungskapazität von 110.000 Jahrestonnen ausgelegt. Zudem soll ein Antrag eingereicht werden zur Lagerung von festen und brennbaren Abfällen der niedersächsischen und norddeutschen Unternehmen.

Jede Menge Altlasten zu entsorgen

Aufgrund der Insolvenz der WMW Wasseraufbereitung Mittelweser lagern vor Ort noch 2.000 Tonnen Altlasten, die einer Entsorgung zugeführt werden müssen. Bereits im Herbst 2012 hat die Zimmermann-Gruppe im Auftrag des Gewerbeaufsichtsamts Hannover, im Rahmen der Ersatzvornahme, eine große Menge Altlasten angenommen und entsorgt und ist dadurch erst auf das Projekt aufmerksam geworden. „Von diesem Standort aus können wir unsere Kunden in Niedersachsen und dem gesamten norddeutschen Raum betreuen“, sagt Gerhard Zimmermann, der neben Eberhard Zimmermann jun. und Reinhard Zimmermann als Gesellschafter fungiert.

 

 

Zimmermann forscht an neuer Behandlungsmethode für PFT-Abfälle (01.02.2013)

Seit diesem Jahr forscht der Entsorgungsspezialist Zimmermann aus Gütersloh gemeinsam mit dem PFT-Spezialisten Professor Marzinkowski von der Universität Wuppertal an einer neuen Behandlungsmethode für PFT-Abfälle, die vor allem die kurzkettigen Substanzen wie die Butansäuren berücksichtigen soll. Dafür gab es im Januar dieses Jahres eine Förderzusage über 110.000 EUR von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Zimmermann will ein chemisch-technisches Verfahren entwickeln, das beim Anwender (beim Unternehmen) selbst vor Ort eingesetzt werden kann. Damit kämen die Unternehmen der Anforderung des „Produktionsintegrierten Umweltschutzes“ - kurz PIUS -  nach, in dem es darum geht, Schadstoffe direkt am Ort der Entstehung abzufangen.

Die Verchromung von Kunststoff-Bauteilen ist ein typischer Einsatzbereich für die zur PFT-Familie gehörende Perfluoroktansulfonsäure, kurz: PFOS. Die synthetisch hergestellten und schwer abbaubaren Chemikalien der PFT-Gruppe unterliegen in ihrer Anwendung und Entsorgung strengen gesetzlichen Auflagen. Der Aufwand, der für eine sichere Entsorgung betrieben wird, ist hoch und für die Unternehmen, die diese Substanzen verwenden, entsprechend kostspielig. Das gilt insbesondere für die kurzkettigen PFT-Verbindungen.

Dr. Uwe Artschwager-Perl, Laborleiter der Zimmerman-Gruppe rechnet bis Anfang 2014 bereits mit konkreten Ergebnissen. „In der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwenderseite werden wir ein Verfahren entwickeln, das wir in Form neuer Technologien bei unseren Kunden einsetzen können.“

 

 

Zimmermann: Forscht

Zimmerman-Gruppe steigt ein bei Ruppenthal Sonderabfall (01.07.2013)

 Gütersloh. Mit einer Mehrheitsbeteiligung von 75 % Prozent stieg die Zimmermann-Gruppe aus Gütersloh im Juli dieses Jahres in die Ruppenthal Sonderabfall GmbH in Mühlheim an der Mosel ein. Der Name bleibt, die Mitarbeiter vor Ort ebenfalls. Das bereits vorhandene Sonderabfallzwischenlager hat eine maximale Lagerkapazität von 700 Tonnen und verfügt über 180 Kubikmeter Tankvolumen.

Behandlung von Abfällen für die Verbrennung

Da die Anlage bisher nur für die Lagerung von Abfällen ausgelegt ist, plant Zimmermann eine Erweiterung. „Dafür wollen wir eine Konditionierungsanlage bauen, wie wir sie an unserem Standort in Gütersloh in Betrieb haben. Dann können wir auch Schadstoffe behandeln und dadurch noch mehr Unternehmen aus Rheinland-Pfalz eine günstige Entsorgung anbieten“, sagt Eberhard Zimmermann jun., der neue Geschäftsführer der Ruppenthal Sonderabfall GmbH. Über die geplante Konditionierungsanlage werden schlammige, pastöse und feste Abfälle so aufbereitet, dass das Endprodukt als Ersatz für fossile Brennstoffe eingesetzt oder deponiert werden kann.

Für das nun zur Zimmermann-Gruppe gehörende Unternehmen zeichnen sich als Gesellschafter die Brüder Gerhard und Reinhard Zimmermann neben dem Geschäftsführer Eberhard Zimmermann jun. verantwortlich.